Werbeaktion für die Geburtstagsdemonstration für Ursula Haverbeck am 9. November 2019

Am Sonntagnachmittag trafen wir uns vor dem Gelände der JVA Brackwede, in der Ursula Haverbeck wegen unerwünschten Meinungsäußerungen gefangen gehalten wird, um dort in Sichtweite ein paar Fotos mit neuen Bannern mit den Aufschriften „Freiheit für Ursula Haverbeck“ / „Wahrheit für Deutschland“ und „Unserer 91 jährigen zu Ehren“ zu machen. Anschließend fuhren wir nach Vlotho zu unserem (momentan) ehemaligen Seminarhaus „Collegium Humanum“, einer ehemaligen Schule, die Ursula und Werner Haverbeck seinerzeit gekauft hatten, und das von der BRD Beschlagnahmt/enteignet/entwendet wurde. Auch dort machten wir vor (nicht auf dem Grundstück) dem Haus, unserer ehemaligen langjährigen Wirkungsstätte, auf der Straße ein paar Fotos.

Zitat Metapedia zum Collegium Humanum: „Am 7. Mai 2008 wurde das Collegium Humanum einschließlich des als Teilorganisation eingestuften Vereins „Bauernhilfe e. V.“ wegen politisch mißliebiger Bildungsarbeit vom Bundesminister des Innern Wolfgang Schäuble verboten. Linke Agitatoren haben versucht, den Verein Gedächtnisstätte e. V. als Nachfolgeorganisation des Collegiums zu deklarieren, das verlogene Bestreben schlug jedoch fehl, da die Behauptung jedweder Grundlage entbehrt.“

Quelle: https://de.metapedia.org

Es scheint als wüßten die neuen Besitzer auf irgendeine Weise daß hier Unrecht geschehen ist: Nachdem Teile des Hauses renoviert wurden (neue Fenster), tut sich jetzt schon seit längerem Nichts mehr, es sieht verlassen aus. Ein Artikel von 2010 befasst sich mit Verkaufsverhandlungen und einigen Hintergründen:

Artikel von 2010 von der Netzseite Kehrusker (momentan inaktiv)

BRD: Beschlagnahme zu verkaufen

20. November 2010

- Zu aktiven Zeiten des Collegium Humanum zerstachen ihre Gesinnungsgenossen Reifen der Besucher, klebten Türschlösser zu oder verübten Brandanschläge

– Bei einem Besichtigungstermin am 9. November 2010 traten sie als vorgebliche Kaufinteressenten der gewaltsam vom Staat beschlagnahmten Tagungsstätte auf: Jürgen Kusche vom „Vlothoer Bündnis“ und Antifa

– Vertreter aus Bielefeld. Auch echte Kaufinteressenten, wie der Jugendhof und die Baptistengemeinde waren an diesem Tag vor Ort, dazu weiter unten in einem zitierten Zeitungsartikel mehr. Kusche betonte daß das Gebäude für seine „Jugend Wohngemeinschaft“ völlig ungeeignet sei: „Auf keinen Fall wollen wir, daß das Haus erneut in falsche Hände fällt.“ Ach so, dann waren Kusche und der Antifant mit dem er herumlief also als selbsternannte Aufpasser da? Na wenn man sonst nichts zu tun hat und einen woanders keiner haben will, macht man sich eben hier wichtig! Auch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat „vorgesorgt“, Zitat: „Damit es nicht wieder in den Besitz Rechtsextremer gelange, setze das Bundesverwaltungsamt entsprechende vertragliche Regelungen auf, so der Mitarbeiter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.“ Wie wär´s denn noch mit einem „Antinazi – Testfragebogen“ für potentielle Käufer?

Mit Fragen wie dieser z. B.: Wieviel Strophen hat das Lied der Deutschen?

Zwei mögliche Antworten. Antwort 1: Drei (Antwort falsch) Antwort 2: Das Lied der Deutschen hat nur eine Strophe, nämlich die dritte. (??!! Ajoh Heinz…) (Antwort richtig). Derart abgesichert gegen den Erwerb geklauten Eigentums durch unerwünschte Käufer mit unanständigen Ansichten kann ja nichts mehr schiefgehen!

Die Interessenten mäkelten beim Besichtigungstermin am „schlechten Zustand des Hauses“ herum, von einem Wasserschaden und Schimmel ist die Rede. Wer hat denn unser ehemaliges Seminarhaus so verrotten lassen innerhalb von nur zweieinhalb Jahren?

Die neuen “Besitzer“ (oder Besatzer?)! Über Schimmel muß man sich nicht wundern, wenn man weder heizt noch lüftet! Ebensowenig muß man sich wundern über kaputtgefrorene Rohrleitungen, wenn man im Winter bei Temperaturen von 10 oder 15 Grad Minus nicht oder nicht ausreichend heizt! Das ist das Werk von Unfähigen!

Der zweite Besichtigungstermin ist übrigens am Donnerstag den 25. November, von 13 bis 15 Uhr. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat ein 19 - seitiges Expose` für Kaufinteressenten erstellt: Expose` PDF (Expose im Netz nicht mehr vorhanden)

Die Beute wird „flüssig gemacht“

Wolfgang Schäuble ließ auf Drängen der „Vereinigten Linken“ im Mai 2008 das Tagungshaus des Vereins Collegium Humanum schließen und die Bauernhilfe, der die Liegenschaften gehörten, enteignen. „Der Raubtierkapitalismus“ (Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D.) schlug wieder einmal zu.

Weder das im Haus befindliche Privateigentum von Ursula Haverbeck und Freunden des Hauses – wie z.B. die Bilder von Prof. Haverbeck und seine Bücher – wurden den Besitzern ausgehändigt.

Schlimmer noch, ein im Grundbuch eingetragenes Darlehen (Expose` Seite 3) aus dem Erbe von Werner Georg Haverbeck`s Mutter wurde ebenfalls einbehalten (Freistellungsbescheinigung als Absolution für einen Rechtsbruch - Expose´ Seite 9) Begründung: „Die jetzige Eigentümerin hätte es kündigen müssen, da ihr spätestens seit 1998 hätte klar sein müssen, daß es sich um eine verfassungsfeindliche Einrichtung handele.“ Nun war aber zu dieser Zeit der Verein als gemeinnützig anerkannt und arbeitete mit Behörden zusammen. Eine Strafbarkeit war weder gegeben noch zu erkennen, auch für uns Besucher nicht.

Im Gegenteil, die Polizei – also Staatsbeamte – schützten unsere Veranstaltungen vor der „Antifa“ (die auch Gäste im hohen Alter tätlich angriffen), auf deren Rechnung schon ein Brandanschlag auf das Haus aus dem Jahre 1986 ging. Nach Ansicht von Juristen ist ein grundbuchamtlich eingetragenes Darlehen das dem Darlehensgeber, aber nicht dem Eigentümer des Grundstückes gehört, in jedem Fall auszuzahlen. Doch bis heute hat die Klage auf Herausgabe des unrechtmäßig eingezogenen Darlehens keinen Erfolg gehabt. Das gleiche gilt für die im Privathaus Haverbeck beschlagnahmten und bis heute widerrechtlich einbehaltenen zwei persönlichen Sparbücher und, völlig unverständlich, das Testament von Frau Haverbeck. Das alles hat nun gar nichts mit dem Vereinsverbot zu tun.

Es ist widerrechtlich einbehalten. Man könnte auch sagen, es ist gestohlenes Gut. Aber wen wundert das in diesem Land noch, wo der Staat den Hehler macht, indem er gestohlene CD`s für Hunderttausende erwirbt, um Steuersündern auf die Spur zu kommen. „Unrecht per Gesetz“ stellt Prof. Hans Herbert von Arnim in der Bundesrepublik fest. So in seinem Buch „Das System“ S. 184 ff. nachzulesen. Wir könnten ja auch mal demonstrieren vor dem Haus in der Bretthorststraße 204 in Vlotho, gegen die Enteignung und für die Herausgabe der Privatsachen von Ursula Haverbeck - Wer nun argumentiert das sei die falsche Adresse, dazu müßten wir vor dem Innenministerium demonstrieren, dem erwidern wir: Wir würden damit nur deren abstruser Logik folgen, mit der diese einen Verein verbieten und enteignen und dessen Vereinsvorsitzender Testament und persönliche Sparbücher entwenden. Mit dem Unterschied, daß unsere Demonstration an dieser Stätte allemal mehr Bezug zueinander hätte als die Relation Verbot/Enteignung/Verein zu Beschlagnahme Privatsachen/Privatperson! Frau Haverbeck erhob Klage gegen das Landeskriminalamt NRW auf Herausgabe ihres Eigentums.

Am 31. Mai 2010 fand diesbezüglich eine Sitzung vor dem Verwaltungsgericht Minden (Pressebericht) statt. Im Beschluß findet sich die Formulierung „ Herausgabe von nach dem Vereinsgesetz beschlagnahmten Gegenständen.“ Welcher Paragraph im Vereinsgesetz rechtfertigt die Beschlagnahme und das Kopieren von Testamenten? Da kann man dem Leser nur raten sämtliche Vereinsmitgliedschaften augenblicklich zu kündigen, denn bei einem möglichen Vereinsverbot droht den Mitgliedern Enteignung! Da das LKA die „streitigen Gegenstände“ an das Bundesinnenministerium weitergegeben hatte, wurde das Verfahren an dieser Stelle eingestellt, die Beklagte (LKA) erklärte die Kostenübernahme des Verfahrens. Nun wird als Nächstes die Geschädigte das Bundesinnenministerium auf Herausgabe ihres Eigentums verklagen. Die Klägerin (diesmal Frau Haverbeck) berichtete uns hinterher, sie habe den Eindruck gehabt, der Fall sei dem VG Minden unangenehm gewesen, diese seien offenbar froh ihn vom Hals zu haben. Der Richter selbst hatte vorgeschlagen so zu verfahren.

Artikel zum Besichtigungstermin am 9. November, zitiert aus dem Westfalenblatt: „Baptisten und Jugendhof interessiert am Schulungszentrum Von Kathrin Brinkmann Vlotho (WB). Zahlreiche Interessenten haben am Dienstag beim ersten Besichtigungstermin im ehemaligen Schulungszentrum des »Collegium Humanum« (CH) vorbeigeschaut. Die Baptisten-Brüder-Gemeinde Vlotho und der Jugendhof Vlotho betonten, sie seien möglicherweise an der Immobilie interessiert. Seitdem der Bund entschieden hat, das beschlagnahmte Gebäude zu verkaufen (VZ, 9. November), haben sich mehrere Interessenten bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gemeldet. Insgesamt soll es vier Einrichtungen geben, die ernsthaft interessiert sind. Drei davon kommen aus Vlotho, eine aus Bad Oeynhausen.

Alexander Schulz von der Baptisten-Brüder-Gemeinde Vlotho führt bereits seit einem halben Jahr Gespräche mit der Bundesanstalt. »Unsere Gemeinde könnte sich vorstellen, hier ein christliches Freizeit- und Bildungsheim draus zu machen«, sagt er. Die Lage sei optimal, jedoch müsse er sich den Zustand des Gebäudes erst einmal ansehen. Und genau da lag für die meisten Interessenten der Knackpunkt. »So schlimm, wie es hier aussieht, hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt«, sagte Heidrun Kaiser, Leiterin des Jugendhofs. Sie und ihr Kollege Helmut Bieler-Wendt wollten sich die Räume ansehen, weil der Jugendhof nach »zusätzlichen Kapazitäten« Ausschau halte. » Da wir aber zum LWL gehören und der sehr sparsam ist, stelle ich es mir sehr schwierig vor, ein Gebäude in diesem Zustand zu übernehmen«, lautete ihr erster Eindruck. Neben einigen Vlothoern, die sich das Gebäude einfach nur mal ansehen wollten, waren auch private Interessenten vor Ort.

Gustav Schwark aus Vlotho wollte die Räumlichkeiten für einen Nachbarn in Augenschein nehmen. »Der ist Möbel-Tischler. Aber dieses Gebäude hier ist viel zu groß für eine Werkstatt«, urteilte er. Jürgen Kusche vom Vlothoer Bündnis gegen das CH war zur Besichtigung gekommen, um zu sehen, was für Interessenten zugegen waren. »Auf keinen Fall wollen wir, daß das Haus erneut in falsche Hände fällt«, sagte er. Für seine Jugend-Wohngemeinschaft sei das Gebäude völlig ungeeignet. Interesse weckten bei vielen Besuchern die Gegenstände, die im Gebäude zurückgelassen worden waren. Eine Flagge mit der Aufschrift »Lügen haben kurze Beine - Antifa, wie lang sind deine? « sorgte für rege Diskussionen während der Besichtigung. Daß alle Gästezimmer mit Kruzifixen versehen waren, nahmen viele Vlothoer überrascht zur Kenntnis. Auch war erkennbar, daß die Collegium-Mitglieder eine Vorliebe für Goethe gehabt haben müssen. Der Spruch »Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen« (Faust II, 5. Akt) war in allen Gästezimmern zu finden.“

Verwendete Links: Leider waren alle Links abgelaufen, zwei davon von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der Rest aus verschiedenen lokalen Systemblättern, was einen natürlich nicht wundern muß, gilt es ja zu vertuschen und einen Raub durch die Besatzungsmacht nicht als solchen aussehen zu lassen!

Text eines Kameraden 03.11.19

Erscheint zahlreich zum 9. November 2019 nach Bielefeld, gemeinsam für Frau Haverbeck!