Horst Ludwig Wessel ᛦ 23. Februar 1930 - Die Fahne Hoch!

Der unvergessene, junge, deutsche Nationalsozialist Horst Ludwig Wessel, geboren in Bielefeld, feige ermordet in Berlin, doch wie kam es dazu?

Horst Wessel wurde am 9. Oktober 1907 in Bielefeld geboren, dort wohnte er bis ins Jahr 1913, weil sein Vater als Pfarrer in Berlin tätig wurde, zog die ganze Familie, sprich seine Eltern Wilhelm Ludwig Georg Wessel, Margarete Wessel und seine zwei Geschwister Ingeborg Paula Margarethe Wessel und Werner Georg Erich Ludwig Wessel nach Berlin.

Dort besuchte Horst ab dem Jahr 1914 das Köllnische Gymnasium die Schule wechselte er immer wieder, so war er am Königstädtische Gymnasium, Gymnasium zum Grauen Kloster und zum Schluss am Luisenstädtischen Gymnasium, dort absolvierte er auch sein Abitur im Jahr 1926.

Horst Wessel wuchs somit in der Weimarer Republik auf und sah den Verfall des Deutschen Reiches, schnell entfachte in ihm der Entschluss, dass es so nicht weitergehen kann. So schloss er sich bereits im Jahr 1922 Bismarckjugend an, ab da an sah er schon im Kommunismus den Todfeind Europas. Da der Bismarckjugend-Bund schon früh zu Anfang von Kommunisten angegriffen wurde. Bis 1926 war er noch in vielen anderen Organisationen tätig zb, Wikingbundes, Olympia usw.

Nachdem diese Organisationen Verboten wurden, wechselte Wessel 1926 zur NSDAP, dort entfachte auch sein Wille Deutschland zu keinen Zeitpunkt aufzugeben und sich der Arbeiterklasse anzuschließen, so brach er kurz nach seinem Partei-Eintritt sein Studium ab und wurde zum Taxifahrer um ein Teil der Arbeiterklasse zu sein, so beschrieb er es seiner Mutter. Kurz darauf zog Wessel auch aus, um wie jeder Arbeiter, seine eigene Wohnung zu haben. Um damit 100 % zur arbeiteten Bevölkerung zu gehören.

Wessel war zunächst im SA-Sturm 2 (Prenzlauer Berg)) tätig, man erkannte aber schnell das er zu mehr geboren ist und somit führte er im Jahr 1929 den SA-Strum 5 (Friedrichshain) an. Friedrichshain war damals, wie leider heute wieder ein roter kommunistischer Stadtbezirk, der von der KPD kontrolliert wurde. Trotzdem war Wessel guter Dinge und lief anfangs mit einer Handvoll Männer durch Friedrichshain einige Monate später dann schon mit 30 Mann.

Wessel war jung, erst 21 Jahre alt, als er Sturmführer der SA wurde, trotzdem hielten ihn auch die Alten die Treue, selbst ehemalige Frontkämpfer, waren Wessel treu ergeben. Wessel baute eine treue Kameradschaft in seinem SA-Sturm aus, so wurde gemeinsam Sport betrieben, Lieder gesungen, Bücher gelesen und an Ausflügen teilgenommen. Wessels SA-Sturm viel vor allem durch seine Schalmeienkapelle auf und durch die sagenhafte Disziplin, auch wenn diese fast überall in der SA zu finden war.

1929 kam ein schwerer Schlag für Wessel, sein Bruder Werner Wessel ebenfalls SA-Mann, starb zusammen mit anderen SA-Männern bei einem starken Schneesturm in Krummhübel (Niederschlesien) Wessel versprach seiner Mutter den Leichnamen seines Bruders so schnell wie möglich nach Hause zu bringen. So fuhr er von Berlin nach Niederschlesien komplett durch und die Strecke ebenfalls ohne Pause zurück.

1929-1930 gewann Horst Wessel immer mehr Mitglieder in seinen SA-Sturm 5, selbst ehemalige KPD Mitglieder schlossen sich an. Dies wollte der Rote Frontkämpferbund, der zu diesen Zeitpunkt eine verbotene Organisation war, nicht zulassen. Nachdem die SA ihre Aufzüge beendete und jeder SA-Mann einzeln nach Hause ging, wurden viele von KPD Mitglieder aufgesucht und zusammengeschlagen, dies ging über mehrere Wochen so weiter.

Horst Wessel entscheid sich dann dagegen vorzugehen, nicht mit Waffengewalt, Waffen waren in der SA verboten, wer welche besaß selbst nur zur Verteidigung, wurde aus der NSDAP ausgeschlossen. Wessel entschied sich mit einer Handvoll SA-Männern aus seinem Sturm 5, die KPD Zentrale in Friedrichshain aufzusuchen, dort angekommen ging die SA einfach mit Wessel durch die Eingangstür. Wessel suchte sich den nächstbesten Tisch und sprang darauf, die KPD Mitglieder waren sichtlich erschrocken und glaubten ihren Augen wohl kaum, Wessel hielt eine Ansprache an die KPD-Mitglieder falls irgendjemand noch einmal einen seiner SA-Männer nur ein Haar krümmt, kommen wir wieder und dann bleibt es nicht nur bei Worten! Die KPD Mitglieder machten nichts und Wessels SA-Sturm verließ die KPD Zentrale, ohne was zu beschädigen.

Nachdem die SA in der KPD-Zentrale war, passierten keine Übergriffe mehr auf SA Männer, dass Problem war gelöst, so dachte man. Die KPD-Mitglieder konzentrierte sich allerdings jetzt nur noch auf Horst Wessel, zu lange habe er schon in Friedrichshain Unruhe gestiftet und die KPD geschwächt und sogar Mitglieder abgeworben. So schmiedete man einen Plan, wo selbst die Vermieterin von Horst Wessel mitmachte. Sie ließ die KPD Mitglieder am 14.01.1930 in Wessels Wohnung, dort warteten sie auf den 22-jährigen Horst Wessel und als er die Tür öffnete, schoss man ihn ins Gesicht. Sie ließen ihn aber nicht einfach liegen, sondern man legte ihn auf sein Bett und den Kopf drückte man über die Bettkante, so das er ausbluten sollte.

Seine SA-Männer fanden Wessel schließlich in seiner Wohnung und brachten ihn so schnell wie möglich ins Krankenhaus, doch das Krankenhaus sollte Wessel nie wieder lebend verlassen. So starb er im alter von 22 Jahren am 23.02.1930 an den Folgen des feigen Mordanschlages von kommunistischen Kräften.

Nachdem Wessel seinen Verletzungen erlegen war, wurde sein Lied "Die Fahne Hoch" die Parteihymne der NSDAP und nach der Machtübernahme mit "dem Lied der Deutschen" die Nationalhymne des Dritten Reiches. Orte und Stadtteile wurden nach Horst Wessel benannt, so wurde Friedrichshain im Jahr 1933 zu „Horst Wessel Stadt“, so auch das Krankenhaus wo er seinen Schmerzen erlag in „Horst-Wessel-Krankenhaus“, der Bülowplatz in Berlin „Horst-Wessel-Platz“ so auch in seiner Geburtsstadt Bielefeld, die heutige August-Bebel-Straße in „Horst-Wessel-Straße“.

Nach Kriegsende wurden alle Plätze und Straßen wieder zurück benannt in ihren vorherigen Namen. Einige bekamen auch ganz andere Namen, so wurde der „Horst-Wessel-Platz“ zum „Rosa-Luxemburg-Platz“. Auch Wessels Grab wurde von der BRD entfernt, so wie die zwei Gedenkstätten in Bielefeld.

Volksdeutscher (Robert Göhricke) 23.02.2020